Gebäude

Béatrice-von-Wattenwyl-Haus

Das Béatrice-von-Wattenwyl-Haus (ursprünglich Frischinghaus) ist ein Stadtpalais an der Junkerngasse 59 in der Altstadt von Bern.

Es entstand von 1705 bis 1706 als südlich vorgelagerte Erweiterung des Stadtsitzes von Samuel Frisching (II.) nach Plänen von Joseph Abeille. Aufgrund eines Schenkungsvertrages von 1929 ging das Haus nach dem Tod Jakob Emanuels von Wattenwyl 1934 an die Schweizerische Eidgenossenschaft über und trägt seither den Namen der Gattin des Verstorbenen.

Heute wird das Haus für Empfänge des Bundesrates gebraucht; regelmässig finden hier die sogenannten Von-Wattenwyl-Gespräche zwischen dem Bundesrat und den Regierungsparteien SVP, SP, FDP und CVP statt.

Die von der Münsterplattform aus sichtbare Hauptfassade mit Freitreppe, Balkon, Giebel mit Wappen der Patrizierfamilie Frischingund Dachreiter ist nach Süden gerichtet; die davor liegenden Terrassen und abgestuften Gärten verleihen ihr ein monumentales Gepräge. 

Neues Schloss Oberdiessbach

Das Neue Schloss Oberdiessbach ist ein Schloss in OberdiessbachKanton BernSchweiz. Es wurde wenige Meter südlich des 1546 erbauten Alten Schlosses, das seit 1647 im Besitz der Familie von Wattenwyl war, als Landsitz im Stil der späten französischen Renaissance von 1666 bis 1668 für Albrecht von Wattenwyl (1617–1671), einen Oberst in französischen Diensten unter König Ludwig XIV., errichtet und ist immer noch im Besitz der Familie von Wattenwyl.

Der Mitteltrakt besitzt ein hohes Walmdach, lange Schornsteine und Loggien.

Den Anblick des Schlosses mit syne stolze Bogefänschter, de schöne Gitter und de Chemi, wo wie chlyni Türm usem mächtige Dach ufgwachse sy schildert Rudolf von Tavel in seinem berndeutschen Roman Der Frondeur.

Vor der Hauptfassade liegt ein Barockgarten mit einem schmiedeeisernen Tor im Régence-Stil, zu dem Alleen mit einer Gesamtlänge von 1 km führen. Die Inneneinrichtung des Schlosses aus der Bauzeit wurde im späten 18. Jahrhundert durch Gobelins ergänzt.


Das Schloss Oberdiessbach ist der erste rein französisch geprägte Landsitz im Kanton Bern und gilt als das wichtigste Werk des bernischen Profanbaus im mittleren 17. Jahrhundert.

Domaine de Montbenay

Le Domaine de Montbenay est situé entièrement sur la commune de Mont-sur-Rolle au « Cœur de la Côte ».

Le Domaine est propriété de la famille de Watteville depuis le 16 ième siècle.

Les origines du Domaine de Montbenay remontent au plus haut moyen-âge. A cette époque, les moines de l’Abbaye de Montbenoît, venus de France, commencèrent à y planter et cultiver les premières vignes.

Aujourd’hui le Domaine de Montbenay est exploité par Maurice de Watteville, qui veille à ce que le Montbenay reste le vin privilégié de tous les connaisseurs de grands crus.

Schloss Burgistein

Die Burg wurde nach 1260 durch Jordan I. von Thun erbaut, dem Begründer der Familie von Burgistein. 1339 wurde die Burg von den Bernern nach der Schlacht von Laupen zerstört. Gemäss dem Berner Chronisten Konrad Justinger wurde Jordan III. von Burgistein in der Burg durch den Schützen Ryffli erschossen.

Das neu aufgebaute Schloss gelangte von der 1397 ausgestorbenen Familie von Burgistein an Werner Münzer. 1493 kam die Burg für 221 Jahre in den Besitz der Familie von Wattenwyl. 

 

Nach der Heirat von Juliana von Wattenwyl mit Emanuel von Graffenried ging das Schloss 1714/15 in den Besitz der Familie von Graffenried über. Die heutige Anlage entstand im 16. Jahrhundert.

Château Montmirail

1618 Die Geschichte von Montmirail begann unter französischer Herrschaft. Henri II d’Orléans-Longueville war im 17. Jahrhundert Regierender von Neuchâtel. Einer seiner Offiziere, Abraham Tribolet, war Châtelain (Vogt) von Thielle. Er baute sich 1618 auf einer kleinen Anhöhe ein Landschlösschen und einen Bauernhof mit Scheune.

 

1722 Über verschiedene spätere Besitzer kam Montmirail 1722 in die Hand der Familie von Wattenwyl. Das Gut bekam den Namen Montmirail.

Ab 1739 wurden unter dem jungen Friederich von Wattenwyl in Montmirail Religionsflüchtlinge, v.a. Hugenotten und Waldenser, aufgenommen (Herrnhuter Brüdergemeine)

1748 Weil die Neuenburger Pfarrer keine freien Gemeinden auf ihrem Territorium dulden wollten mussten die Flüchtlinge auf Geheiss der Neuenburger Kirche Montmirail wieder verlassen.
 

1766 Montmirail wird zu einem Internat für Jungen und Mädchen. Fortan wurde während 222 Jahre wurden im Institut Französisch, Hauswirtschaft, allgemeinbildende Fächer (gutes Benehmen!) und Religion unterrichtet. Mädchen aus ganz Europa gehörten zum Kreis der Schülerinnen.

1988 schloss das Institut de Montmirail definitiv. Die Communität Don Camillo übernahm den grössten Teil von Montmirail im Baurecht, um hier ein Gästehaus und das Zentrum der Communität aufzubauen.

Château du Pin (F)

En 1253, ce château fort, doté de six tours, de remparts, d'un logis seigneurial de deux étages avec fenêtres à meneaux et d'un imposant donjon de 22 mètres avec mâchicoulis et échauguettes d'angles, est construit sur les ruines d'un ancien castrum par le comte de Bourgogne et seigneur d'ArlayJean Ier de Chalon (1190-1267), à 3 kilomètres au nord-est de Lons-le-Saunier pour contrôler la route du Sel sur les terres de l'abbaye Saint-Pierre de Baume-les-Messieurs, au milieu des pâturages et des vignes, dominant les vallées de la Seille, du Doubs et de la Saône
 

En 1425, le château est vendu au seigneur de Courlaoux Guillaume de Vaudrey qui lui donne son aspect actuel.

En 1674, un ordre de destruction est émis par le roi Louis XIV de France (durant la guerre de Hollande) mais seule une partie de la courtine sera démolie.
 

À partir du XVIIIe siècle, plusieurs propriétaires se succèdent, et le château devient entre autres une ferme. En 1920, le baron Carlos de Watteville l’achète partiellement en ruine et entreprend de gros travaux de restauration.

Elfenau Bern

Die Elfenau ist eine Campagne am Ufer der Aare (Elfenauweg 91) in Bern. Seit 1285 befand sich auf dem Gebiet der heutigen Elfenau das Frauenkloster zu Brunnadern. Um 1780 wurde das alte Riegelhaus abgebrochen und durch den Neubau der heutigen Herrschaftsbauten ersetzt. Den an die Fabelwesen der Elfen erinnernden Namen erhielt es 1816 von der emigrierten russischenGrossfürstin Anna Feodorowna (1781–1860), die das zuvor Brunnaderngut genannte Grundstück mitsamt dem 1735 erbauten Landhaus 1814 käuflich erworben hatte. Sie liess das Gut mit Hilfe von Rudolf Abraham von Schiferli im Empirestil umbauen und einen englischen Park anlegen, empfing dort ihre Verwandten, die bessere Berner Gesellschaft, die russische Kolonie und zahlreiche ausländische Diplomaten

Zu diesem Zweck wurde die bekannte Orangerie gebaut, die heute als Ausstellungs- und Konzertlokal dient.


1861 verkaufte Anna's Sohn Eduard die Elfenau an Bernhard Friedrich von Wattenwyl (1829-1831, Distelzwang) 


1918 ging sie an die Stadt Bern über, und 1928/29 wurde dort die Stadtgärtnerei eingerichtet.

Schlosswil   I  Schloss Wyl

von Prof. Dr. Jürg Schweizer

1146 

Erstmalige Erwähnung der Freiherren von Wiler an einem von Herzog Konrad von Zähringen in Worb abgehaltenen Gerichtstag

1. Hälfte 13. Jh.

Die Burg Wyl erhält als weithin sichtbaren Akzent den 43 m hohen Hauptturm aus teilweise riesigen Findlingen mit einer enormen, gegen 4m messenden Mauerstärke. 

1527 Niklaus von Wattenwyl kauft Burg und Herrschaft Wyl. Vorher war er Propst des Chorherrenstifts am Münster, er wechselt zum neuen Glauben und ist nun mit Clara May verheiratet. 1546 brennt die Burg aus, auch der Turm wird beschädigt. ​Beim Wiederaufbau verwandelt Niklaus von Wattenwyl die Burg zum wohnlichen Schloss. Dabei lässt er auch den Arkadenhof mit seinen Gewölben erbauen. Der Turm erhält sein steiles Dach. 

1634

 Petermann von Diesbach erwirbt Schloss und Herrschaft